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Innovationskraft: Niederlande weit oben

Die Niederlande bleiben in der Europäischen Union eines der Länder mit der stärksten Innovationskraft – und sie verbessern sich immer weiter. Im European Innovation Scoreboard 2018 (EIS) belegen die Niederlande erneut Platz vier.

Die Innovationsdynamik stieg 2017 um vier Prozent – die höchste Steigerung im EIS seit 2012. Im neuesten Ranking sind die Niederlande nur noch 0,2 Prozentpunkte von der Nummer drei – Finnland – entfernt. Davor liegen noch Schweden und Dänemark.

Spitzengruppe Innovationsführer

Seit 2016 sind die Niederlande in der Spitzengruppe der sogenannten „Innovationsführer“ vertreten. Damit werden die Länder bezeichnet, die um mindestens 20 Prozent innovativer sind als der EU-Durchschnitt. Derzeit gehören zu dieser Gruppe noch Großbritannien und Luxemburg; Deutschland ist nach dem jüngsten Ranking in der Spitzengruppe der „innovation leaders“ nicht mehr vertreten und liegt auf Platz sechs.

Der EIS der Europäischen Kommission beurteilt die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union anhand von 27 Indikatoren: etwa öffentlich-private Partnerschaften, Investitionen in Forschung und Entwicklung, der Durchschlagskraft mittelständischer Innovationen und Digitalisierung, der Qualität wissenschaftlicher Studien sowie der Beschäftigungsgrad bei innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Bedeutende Fortschritte haben die Niederlande vor allem bei der Finanzierung und der ausreichenden Verfügbarkeit von Risikokapital gemacht. Das Land liegt damit laut EIS um 40,2 Prozent über dem EU-Schnitt. Weitere Gebiete, auf denen die Niederlande überdurchschnittlich abschneiden: die Qualität wissenschaftlicher Publikationen und die Zahl der Patentanträge sowie Indikatoren, die die Erwerbsbevölkerung betreffen: etwa lebenslanges Lernen und Rahmenbedingungen wie die Qualität von Netzen für feste und mobile Telefonie.

Innovationskraft Niederlande

Innovative Produkte und Dienstleistungen bilden die Basis unserer starken internationalen Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Mona Keijzer, die niederländische Staatssekretärin für Wirtschaft und Klima. „Aber wir können uns noch verbessern. Zum Beispiel beim Implementieren von Innovationen und bei der Digitalisierung bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Wegen des starken Wirtschaftswachstums konzentrieren viele Unternehmer sich derzeit auf die zunehmende Nachfrage und Produktion. Das EIS bewertet uns auf den Gebieten Wissen, Zusammenarbeit, Finanzierung und Infrastruktur als herausragend. Es geht nun darum, diese optimalen Bedingungen stärker zu nutzen. Unternehmer, Investoren und das Kabinett geben der Innovation weiterhin extra Impulse.“

Quelle: Nationale Regierung

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